Rezensionen zu Karten- und Brettspielen

Rezension „Da Vinci Code“

  • Verlag: Winning Moves
  • Autor: Eiji Wakasugi
  • Spieleranzahl: 2 - 4 Spieler
  • Alter: ab 10 Jahren
  • Dauer: ca. 20 Minuten
  • Jahrgang: 2004
Da Vinci Code (Winning Moves)

Die kleine kompakte Spieleschachtel verbirgt 12 weiße und 12 schwarze Spielsteine mit den Zahlen von 0 – 11 sowie einen schwarzen und einen weißen Stein mit einem Bindestrich (dieser wird allerdings nur für die Fortgeschrittenen-Regel benötigt). Außerdem liegt natürlich die Spielanleitung bei 🙂

Das Spielmaterial umfasst ja im wesentlichen „nur“ die Spielsteine. Diese sind zweckmäßig aber recht lieblos gestaltet. Außerdem hätte man diese auch noch kleiner herstellen können, um so eine noch kompaktere Spieleschachtel zu ermöglichen. Deshalb bei der Material-Wertung „nur“ die 3 Punkte. Die Spielanleitung ist recht kurz geraten, bringt aber auf den 4 kleinen Seiten die raffinierten Spielregeln sehr gut rüber.. nach sehr kurzem Regelstudium ist bereits das erste Spiel möglich.

Die ersten Spiele dienen, um sich in die Systematik des Spiels „reinzufühlen“.. sobald das erfolgt ist, findet man mit „Da Vinci Code“ ein wirklich interessantes und tolles Spiel für zwischendurch. Auch zu zweit ist es noch gut spielbar, doch so richtig toll ist es erst mit 3 oder 4 Spielern.

Der Spielablauf ist eigentlich sehr einfach, aber auch einfach genial 🙂 .. die Spieler wählen aus den verdeckt gemischten Spielsteinen 4 Stück für sich aus (bei 4 Spielern nur 3!) und stellen diese so in einer Reihe vor sich ab, dass nur sie selbst die Zahlen darauf erkennen können. Für die übrigen Mitspieler bleiben die Zahlenwerte erstmal verdeckt. Die Spielsteine müssen nach bestimmten Regeln aneinandergereiht werden: Die Zahlenwerte müssen von links nach rechts aufsteigen. Bei Zwillingen einer Zahl (also z.B. eine schwarze und eine weiße 3) muss der schwarze Spielstein links von dem weißen Spielstein stehen.

Ablauf: Ist ein Spieler an der Reihe, wählt er aus den verdeckt ausliegenden übrigen Spielsteinen einen aus und legt ihn vor sich hin. Dann wählt er einen Spielstein eines Gegners, zeigt auf diesen und gibt an, welche Zahl sich seiner Meinung nach dahinter verbirgt. Stimmt die angegebene Zahl, muss der Spieler diesen Spielstein aufdecken, in dem er diesen umkippt, so dass die Zahl von allen Spielern einzusehen ist. Nun kann der Spieler entweder weiter“raten“ oder den Zug beenden. Beendet er seinen Zug so freiwillig, darf er den am Anfang des Zuges gezogenen Spielstein verdeckt (!) in seine Reihe einordnen.. so wird also sein Code wieder länger und für die Gegner schwieriger aufzudecken. War die angegebene Zahl nicht korrekt ist der Zug des Spielers beendet und der am Anfang des Zuges gezogene Spielstein wird offen in die Reihe des Spielers einsortiert. Dieses offene Einsortieren gibt den Mitspielern Hinweise auf die restlichen Spielsteine dieses Spielers, so dass die übrigen Spielsteine einfacher identifiziert werden können.

Die Bindestrich-Spielsteine erschweren in der Fortgeschrittenen-Variante die Lösung der Codes, da diese an einer beliebigen Stelle in den Zahlencode integriert werden können.. ausprobieren ! :))

Sobald alle Spielsteine eines Spielers aufgedeckt wurden, scheidet dieser Spieler aus dem Spiel aus. Der letzte Spieler, der übrig bleibt, gewinnt das Spiel und die nächste Runde kann beginnen 🙂 .. wir mussten in unserer Spielrunde feststellen, dass das Spiel fast schon süchtig macht ;)) .. eine Runde dauert nicht zu lange und der „Wiederspiel-Reiz“ ist wirklich enorm… wie schon gesagt.. so einfach wie auch genial.

Fazit: Dieses Spiel darf in keiner Spielesammlung fehlen. Auch der Preis ist akzeptabel… kaufen !

(c)2005 Dirk Trefzger

Material

Regeln

Idee

Spielreiz

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