Rezension „Ankh“

  • Verlag: Huch & Friends
  • Autor: Michael Xuereb
  • Spieleranzahl: 2 - 4 Spieler
  • Alter: ab 8 Jahren
  • Dauer: ca. 30 Minuten
  • Jahrgang: 2016
Ankh (Huch & Friends)

In der kleinen Box findet man ein Kartendeck aus 90 Karten. Das sind 72 Mumienkarten (4 Farben in den Werten 1 – 5) und 18 Papyruskarten. Dazu gibt es noch das kleine Anleitungsheft (mehrsprachig). Der deutsche Teil nimmt 6 Seiten ein. Die Pharaonin kann den Mumien neues Leben einhauchen. Dazu bringen die Spieler der Herrscherin verschiedene Gaben um in deren Gunst zu steigen.

Jeder Spieler startet mit 4 Handkarten. Der aktive Spieler spielt eine Karte aus (Papyruskarte oder Mumienkarte) und zieht anschließend eine Karte nach. Man spielt entweder eine Mumienkarte vor sich aus oder eine Papyruskarte in die Tischmitte. Die Papyruskarte gibt vor, welche Gaben die Pharaonin aktuell sehen möchte. Die oberste Angabe bringt die doppelten Punkte, die zweite Angabe bringt die einfache Punktzahl, die dritte Angabe ist neutral, aber die letzte Angabe bringt sogar Minuspunkte. Wird eine Papyruskarte ausgespielt, ändern sich also automatisch die geforderten gaben. Neben den geforderten Gaben gibt eine Papyruskarte auch an, wie viele Mumien ausliegen müssen, um eine Wertung auszulösen.

Wird eine Wertung ausgelöst, prüft jeder Spieler die Mumienkarten, die vor ihm ausliegen. Die Punkte werden notiert, die gespielten Karten kommen weg und weiter geht’s. Sobald ein Spieler 50 Punkte erreicht, endet das Spiel. Wer die meisten Punkte vorweisen kann, der gewinnt das Spiel.

Das Regelwerk ist einfach. Das Material ist überschaubar. Die Karten sind recht hübsch gestaltet. Interessant ist die Sache mit den wechselnden Punktebedingungen. Klar ist das Spiel dadurch nicht übermäßig planbar, aber spaßig ist es allemal. So hat man super passende Mumienkarten vor sich ausliegen und *zack* der nächste Spieler legt eine „blöde“ Papyruskarte aus, die aus meinen erwarteten Punkten plötzlich Minuspunkte macht. Netter Ärgerfaktor. Für ein Spielchen zwischendurch ist „Ankh“ immer wieder gut. Ein Dauerbrenner wird es allerdings nicht.

Fazit: nettes Kartenspielchen für zwischendurch. 🙂

(c)2016 Dirk Trefzger

Material

Regeln

Idee

Spielreiz

Wir danken Huch & Friends für die Zusendung eines Rezensionsexemplares!

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